Das Museum

Das Lehmbruck Museum zeichnet sich durch eine in Europa singuläre Sammlung internationaler Skulptur der Moderne, die einzigartige Kombination von herausragender Museumsarchitektur und Skulpturenpark sowie durch seine Skulptur im Stadtbild aus.

In einem der herausragenden Museumsbauten der Nachkriegszeit präsentiert das Lehmbruck Museum seine herausragende Sammlung moderner Skulptur. Der Fokus liegt hierbei auf ausgewählten Schlüsselwerken aus dem Nachlass Wilhelm Lehmbrucks. Diese werden in Dialog mit unterschiedlchen Epochen gestellt. Dabei wird ein Bogen vom Primitivismus und Kubismus über die Abstraktion und den Expressionismus bis hin zum Konstruktivismus und Minimalismus geschlagen, um Parallelen und kunsthistorische Entwicklungen aufzeigen zu können. Mit den Skulpturen „Frau auf dem Wagen“, „Der Wald“ und „Das Bein“ verfügt das Lehmbruck Museum zudem über Deutschlands bedeutendste Werkgruppe Alberto Giacomettis. Regelmäßig erweitert wird diese Sammlung durch Schenkungen und Dauerleihgaben und das unverzichtbare Engagement des Freundeskreises des Museums.

Eingefasst wird das Museum vom etwa 7 Hektar großen Kant Park mit mehr als 40 Großskulpturen so bedeutender Künstler/innen wie Henry Moore, Hans-Peter Feldmann, Magdalena Abakanowicz oder Meret Oppenheim. Diese Verbindung von Innen und Außen, die sich über den Skulpturenhof des Museums fortsetzt, ist Ausdruck des Leitspruchs „Kunst ist für alle da“, der das Haus in wegweisenden Wechselausstellungen und Veranstaltungen wie der an jedem zweiten Donnerstagabend im Monat stattfindenden „plastikBAR“, vor allem aber in seiner überregional beachteten Kunstvermittlung prägt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten werden hier neben Programmen für Gruppen, Familien und Schulklassen Angebote für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wie Hörgeschädigte, Sehbehinderte oder Menschen mit Demenz entwickelt.

In seinen Wechselausstellungen fühlt sich das LehmbruckMuseum auf der einen Seite seiner international renommierten Sammlung sowie dem historisch gewachsenen Anspruch, auf der anderen Seite der Förderung lokaler und regionaler Künstler/innen verpflichtet.

Diese Mischung macht das Haus zu einem außergewöhnlichen Ort der Kommunikation zwischen Mensch und Kunst und ermöglicht eine Reise durch die Geschichte der modernen Skulptur, von den größten Bildhauer/innen des 20. Jahrhunderts bis hinein in die Gegenwart.