Schlüsselwerke Wilhelm Lehmbrucks

Die „große Idee“ eines Lehmbruck Museums stammt aus den 1920er-Jahren. Als eine der bedeutendsten Museumsarchitekturen der Moderne wurde das Gebäude schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1964 eröffnet. Wie bei keinem Museumsbau zuvor realisierte der Architekt Manfred Lehmbruck, einer der Söhne Wilhelm Lehmbrucks, die wichtigsten Paradigmen des „International Style“ in der Architektur der Großen Glashalle. Den Gegenpart dazu bildet der sich in die Erde duckende Lehmbruck-Flügel, dessen geschwungene Betonwände das Werk Wilhelm Lehmbrucks wie ein Schutzraum umhüllen. Somit entwarf Manfred Lehmbruck ein Museum speziell für das Werk seines Vaters.

Der Lehmbruck-Flügel zeichnet sich durch die einzigartige Symbiose der Skulpturen Lehmbrucks und der speziell für sie entworfenen Architektur in ihrer ursprünglichen Form des Jahres 1964 aus, wie sie das internationale Publikum zur Eröffnung des Museums erlebte. Die Plastiken und Gemälde Lehmbrucks sind auffallend sparsam gesetzt. Den Werken wird genug Raum gelassen, um ihre originäre Wirkung zu entfalten.

Im unteren Bereich des Lehmbruck-Flügels ist zurzeit eine kleine Präsentation von Gemälden und Grafiken zum Frauenbild des Künstlers zu sehen.

Der Generation Guide zu Lehmbrucks Schlüsselwerken

Der Audio Guide führt die Besucher zu 14 Schlüsselwerken, die Lehmbrucks Entwicklung als Bildhauer nachvollziehen lassen. Mit dem „Generation Guide“ können Sie die anregenden Gespräche verfolgen, die jüngere und ältere Menschen heute zu Lehmbrucks Werk führen. Kunstfreunde zweier Generationen lassen Sie an Ihrer gemeinsamen Kunstbetrachtung teilhaben. Der Generation Guide ist kostenfrei gegen Vorlage eines Ausweises an der Kasse des Museums erhältlich oder man lädt sich die passende App im App Store ebenfalls kostenfrei gleich auf sein eigenes IPhone herunter. Das Projekt wurde gefördert von der Volksbank Rhein-Ruhr.

Generation Guide zum Download

Starten Sie hier Ihren virtuellen 360°-Rundgang durch den Lehmbruck-Flügel!