Oskar Schlemmer: 100 Jahre Bauhaus

2019 jährt sich die Gründung des Bauhauses in Weimar zum hundertsten Mal. Als Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW „100 jahre bauhaus im westen“ widmet sich die Kabinettausstellung mit Oskar Schlemmer einem der einflussreichsten und vielseitigsten Künstler des Bauhauses. Schlemmer ist nicht nur als Maler, sondern auch als Grafiker, Bühnenbildner, Choreograf, Wandgestalter und Bildhauer tätig.
Mit dem paradigmatischen Gemälde „Fünfzehnergruppe“ (1929) steht ein Schlüsselwerk Schlemmers im Zentrum der Ausstellung. Das Gemälde ist eines der letzten, das am Bauhaus in Dessau entstand. Der vielfigurige Entwurf mit Aktfiguren in unterschiedlichen gymnastisch-tänzerischen Bewegungen zeichnet sich durch eine besondere Dynamik im Zusammenspiel von Figur und Raum aus.
Auf besondere Weise haben Schlemmers Bühneninszenierungen das Bild des Bauhauses geprägt. Sein ikonisches „Triadisches Ballett“, für das er die Choreografie und die Kostüme entworfen hat, wird in der Ausstellung in einer Filmaufnahme von 1970 präsentiert. Ergänzt durch hochkarätige Leihgaben aus einer Privatsammlung wird im Lehmbruck Museum Schlemmers malerisches und plastisches Œu¬v¬re beispielhaft vorgestellt.

Eröffnung: Samstag, 10. November 2018, 15.00 Uhr

Laufzeit: 10. November 2018 bis 17. Februar 2019

Die Ausstellung „Oskar Schlemmer: 100 Jahre Bauhaus“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. „100 jahre bauhaus im westen“ ist ein Projekt des NRW Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Kabinettausstellung „Oskar Schlemmer: 100 Jahre Bauhaus“ wurde mit freundlicher Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) realisiert und ist Teil des Projekts „100 jahre bauhaus im westen“.

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Abb.:  Oskar Schlemmer, Fünfzehnergruppe, 1929, Foto: Bernd Kirtz