Ab 3. Mai 2018: Reichtum: Schwarz ist Gold

„Kohle bedeutet Reichtum“ – auch wenn in diesem Jahr die letzte Zeche schließt, gilt die Losung noch immer. Wurde sie früher auf die Kohle als Wachstumsmotor übertragen, lässt sie sich heute auf diese Ausstellung anwenden, die das Grubengold abseits sozialgeschichtlicher Betrachtungsweisen zeigt. Raumgreifende Installationen und Skulpturen mit dem Material Kohle stehen dabei im Mittelpunkt.

Das tiefe Schwarz, die schimmernde Oberfläche und die haptische Erscheinung sind Eigenschaften dieses Rohstoffs, die bereits ab den sechziger Jahren in den Werken Reiner Ruthenbecks, Richard Serras, David Hammons´ und Bernar Venets wiederzuentdecken sind. Mit der Kohle als ästhetischer Ressource und wiederkehrendem Element haben sie sich damit auch vom traditionellen Konzept der Skulptur gelöst und sind Reibungsfläche für jüngere Künstlerinnen und Künstler wie Jürgen Stollhans, Kalin Lindena oder Frauke Dannert.

Laufzeit: 3. Mai bis 2. September 2018

Das Projekt „Kunst und Kohle“ wird von der RAG Stiftung, der Brost-Stiftung, dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Kunststiftung NRW gefördert.

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