Reichtum: Schwarz ist Gold

3. Mai bis 7. Oktober 2018

Im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Kunst und Kohle“ der RuhrKunstMuseen

„Kohle bedeutet Reichtum“: Der wertvolle Rohstoff Kohle ist Ursprung nicht nur des wirtschaftlichen und sozialen, sondern auch des kulturellen Wohlstands einer ganzen Region. Im Ruhrgebiet und auch in Duisburg hat die Kohlegewinnung einen wesentlichen Anteil am heutigen Reichtum der Kunstsammlungen der Museen.

So steht das Grubengold im Zentrum der Duisburger Ausstellung mit raumgreifenden Installationen und Skulpturen: Das tiefe Schwarz der Kohle, ihre schimmernde Oberfläche und taktilen Qualitäten nutzten Künstler wie Marcel Broodthaers, David Hammons, Reiner Ruthenbeck, Richard Serra, Robert Smithson, Bernar Venet oder die Gruppe ZERO als ästhetische Ressource. William Kentridge reflektiert ihre Gewinnung mit kritischer Poesie. Heute reagieren Künstlerinnen und Künstler der jüngeren Generation, wie Katinka Bock, Peter Buggenhout, Lara Favaretto, Alicja Kwade oder Lucy Skaer, auf diese Ästhetik. Jürgen Stollhans, Kalin Lindena und Frauke Dannert produzieren neue Werke speziell für die Ausstellung „Reichtum“ in Duisburg.

Künstler: Katinka Bock, Marcel Broodthaers, Peter Buggenhout, Frauke Dannert, Lara Favaretto, David Hammons, William Kentridge, Alicja Kwade, Kalin Lindena, Reiner Ruthenbeck, Richard Serra, Lucy Skaer, Robert Smithson, Jürgen Stollhans, Bernar Venet, ZERO – Heinz Mack, Günther Uecker, Otto Piene

Das Projekt „Kunst und Kohle“ wird von der RAG Stiftung, der Brost-Stiftung, dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Kunststiftung NRW gefördert.

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