Rebecca Horn

Hauchkörper als Lebenszyklus
Ausstellung der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträgerin 2017

Die Ausstellung zeigt erstmals die neuesten raumgreifenden Installationen der Künstlerin, die Hauchkörper: Überlebensgroße, spitze Stäbe aus Messing bewegen sich in präzise komponierten Choreographien aufeinander zu und voneinander weg. Die unendlich scheinende Bedächtigkeit ihrer Bewegungen wirkt meditativ: Sie verlangsamt uns und führt zur Versenkung in unser Inneres. Zyklische Bewegungen prägen viele der Werke Rebecca Horns von Performances der 1970er Jahre über ihre Spielfilme der 1980er bis hin zu aktuellen kinetischen und skulpturalen Werken.

Im Zentrum steht der Mensch und seine Seele, der Mensch auch mit seinen dunklen Seiten, mit seinen Apparaturen, die er sich selbst geschaffen hat, der Mensch mit seiner Fähigkeit, seine eigenen Unzulänglichkeiten durch Schönheit zu überwinden. Die Werke Rebecca Horns nehmen uns unmittelbar gefangen, sie fesseln unsere Aufmerksamkeit und verankern sich in unserem Gedächtnis. Bewegliche Skulpturen bekommen ein Eigenleben und führen uns in Räume des Unbewussten jenseits der Alltagswelt.

Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und die Stadt Duisburg danken folgenden Förderern:

dem Ministerium für Kultur und Wissenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen,
der Kunststiftung NRW,
der Sparkasse Duisburg,
der Volksbank Rhein-Ruhr-Stiftung
und der Elskes GmbH

sowie
folgenden privaten Unterstützern:
der Moontower Foundation in Bad König,
Herrn Stephan Böninger,
Frau Diana Küppers,
Herrn Dr. Thomas Ludwig, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum e.V.,
dem Studio Trisorio und Dr. Gianfranco D’Amato,
Frau Dr. Doris König und Herrn Dr. Otmar Franz, Stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises,
den Herren Paul Köser und Dr. Reimund Göbel als Freunden des Museums,
und allen Förderern, die ungenannt bleiben möchten.

Abb.: Rebecca Horn, Hauchkörper, 2017, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Gunter Lepkowski